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28.01.2012
09:49

Gendergeschichten - ein mütterlicher Grundfehler

Man könnte denken, es sei nur eine Anekdote. Die Berliner Tageszeitung, immer auch ein wenig auf der Yupie-Linie, bringt sie auf der Titelseite. Warum auch nicht? Es ist die Geschichte einer/eines kleinen Alex die/der, seit sie/er gehen und brabbeln lernte ein anderes Geschlecht als das seinige haben wollte. Als Alexander geboren wurde, fanden die in Liebe vereinten Eltern das wundervoll. Da war er, der göttliche Knabe! Aber dann, als das Kind nach und nach sich für die Welt zu interessieren begann, kämmte es seine Puppen, fand rosafarbiges schön und flocht sich Zöpfe ins Haar. Trotz


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15.01.2012
17:35

Blickfelder und Gegenblickfelder von Syrien bis Argentinien

Sie hat ihre Hände zärtlich auf die Schultern der Kinder vor ihr gelegt: ein Junge, ein Mädchen, die unruhig blicken. Sie trägt eine Kappe, die ihr leichtes, aufmerksames und bewunderndes Lächeln zu betonen scheint. Ihr Blick ist stracks geradeaus gerichtet. Das strahlende Gesicht von Asma el-Hassad, der Gattin des finsteren Bachar, retouchiert auf der Titelseite der holländischen Trouw oder genau so auf der der britischen Times hat etwas im Blick an diesem Donnerstag den 12 mai, aber was nur? Man musste die New York Times nehmen um sich das Gegenblickfeld vor Augen zu führen: eine Fläche voller Menschen in orange, weiß und grau, die Rücken von Frauen mit wehendem Haar, darüber junge Männer die sich wie in einem Popkonzert zu bewegen scheinen und hochragend über alle hinweg, Bachar, der wie ein Rockstar lächelnd die Menge grüßt.

Die Bilduntersch


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12.01.2012
18:41

Und plötzlich ist da Michail Prochorow!

Im Januar 2007, also ein Jahr vor den russischen Präsidentschaftswahlen von 2008, fuhr Wadim Glusker, Korrespondent in Frankreich des Senders NTV nach Davos. Vorher hatte er geäußert: "dieses Jahr wird im Kreis der weltweiten Wirtschaftsmacht Dmitri Medwedjew erscheinen, seine Person verdient besondere Aufmerksamkeit, denn er wird unser nächster Präsident in Russland. " Der kleine dunkelhaarige Mann war da noch vollkommen unbekannt in Europa und in der Welt und ein wenig zweifelsohne selbst in Russland.

Wenn mir also Wadim jetzt, nach den Moskauer Demonstrationen vom 10 Dezember, sagte: "Michail Prochorow, merk dir den Namen, er wird bis zu den Präsidentschaftswahlen eine Rolle spielen", beeile ich mich, nachzusehe


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15.12.2011
12:15

Antisemitismus, Rassismus, Neonazis im Osten - nichts neues?

In "13 unerwünschte Reportagen", diesen 1969 (in Frankreich 1975) erschienenen, sprachlichen "Fausthieben", erzählt der Investigationsjournalist Günter Wallraff, wie er sich in verschiedene Grenzgruppen der Gesellschaft eingeschmuggelt hat. so auch in eine Gruppe von Neonazis. Er berichtet ins besondere von gefährlichen Beziehungen, die die Polizei in Zuge der Überwachung mit militanten Mitgliedern unterhielt. Beziehungen, die ziemlich oft an Zustimmung, um nicht zu sagen an Mittäterschaft grenzten. Das ist jetzt über 40 Jahre her.

Und jetzt spielt sich, zu


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15.12.2011
11:46

Katzav, DSK, Cain, Palin, Berlusconi, etc: das sieht ihnen wirklich nicht ähnlich!

Es scheint, das Dominique Strauss Kahn, seit er wieder Place des Voges zu Hause ist, um die Zeit totzuschlagen Schach spielt. Vielleicht will er keine Zeitungen mehr lesen, nicht mehr Radio hören und weder Fernsehen noch Internet surfen um nicht noch mehr trübe Enthüllungen  seiner sexuellen Vorlieben zu erleben. In ein paar Wochen wird  man vielleicht auch Sylvio Berlusconi übers schwarz-weiße Brett gebeugt sehen können, dabei sich zu fragen, wie der König die Dame flachlegen könnte. Am 7. Dezember geht Moshe Katzav in Israel ins Gefängnis, um eine siebenjährige Strafe abzusitzen. Kann er Schachspielen? Und was Herman Cain, den bisherigen Favoriten der Vorwahlen der Republikaner in den USA angeht, auch er wird sich wohl neue Strategien überlegen müssen und seine Freizeit damit zubringen, die Füße in Pantoffeln, Bauern zu versetzen.

Das Jahr 2011 war ents


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