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03.03.2012
11:31

Elfstedentocht: Caramba - nun doch nichts draus geworden!

Also sind sie nun doch nicht gestartet, die Eisläufer, die gestiefelt und bemützt schon an der Startlinie standen... Trotz der Temperaturen von -15° bis -2o° und obwohl die Sonne im Norden von Brügge und Antwerpen sehr auf sich warten ließ, hatten die holländischen Behörden entschieden, dass das Eis nicht hinreichend fest sei, Horden von Bataviern die Chance zu geben, andere zu überholen, sich selbst zu übertreffen, fast bis ins Jenseits zu gleiten und das über 200 km auf zugefrorenen Kanälen, vorbei an elf mythischen Städten in einem Rennen das nicht weniger mythisch. Das Eis wollte nicht dicker werden als 12 cm und muss doch mindestens die 20 cm erreichen damit tausende von Schlittschuhläufer/inne/n wie die Furien sich auf ihm austoben können. Der Winter kam zu spät und die Tage sind schon allzu lang...

Die Enttäuschung entpricht den Hoffnungen: eine Niederlage beinahe nationalen Ausmaßes und Bitterkeit so spürbar wie die der irischen Fans die nach der Annulierung der Begegnung Irland/Frankreich unverrichteter Dinge nach Dublin zurückfahren mussten. Nur dass die Elfstedentocht ein Gratisvergnügen ist und man weder Eintrittspreise zahlt noch überteuerte Hôtelbetten. Man braucht nichts als ein paar Schlittschuhe... Die in Holland sowieso jede/r hat.

Ein paar Glückliche kamen trotzdem auf ihre Kosten: während die Eisexperten die Strecke kontrollierten, fuhren ihnen ganz schlaue Männlein und Weiblein einfach hinterher und konnten so wenigstens ihre 40 km im vollen Geschwindigkeitsrausch und mit immensem Glücksgefühl dahinbrausen! Hoffentlich greift die polare Kälte im nächsten Jahr früher an und dauert länger... 

(ks@aleph99.org)Gravatar: Forward articlePermalinkTrackback link
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